So sah er aus, mein Schreibtisch im Jahr 2015. Genauer im April 2015. In meinem Archiv bin ich in letzter Zeit immer mal wieder über Momentaufnahmen meiner jeweiligen Arbeitssituation und Workstations in den letzten Jahren gestolpert. Irgendwie hat das Bloggen es so mit sich gebracht, dass ich zufällig aus fast jedem Jahr eine kleine Momentaufnahme habe. Ich erinner mich noch daran, wie vor einigen Jahren „Workstations“ durch die Blogsphäre trieben. Heute gibt’s ähnliches noch bei den Twitch-Streamern und Gamern, die sich regelmäßig ihre Gaming-Zimmer auf Twitter zeigen.

Für die einen mag das die Definition des zeitgenössischen Kapitalismus‘ und der Konsumkultur sein. Für mich ist es eigentlich eine schöne Momentaufnahme der technischen Entwicklung und Inspiration zugleich. Aus diesem Grund habe ich also ein neues Format hier auf benventures ins Leben gerufen. Wobei Format eigentlich etwas viel des Guten ist, ich nenne es #workstation und werde hier von Zeit zu Zeit einfach mal meinen aktuellen Stand dokumentieren. Für mich als Erinnerung, für dich als Inspiration. Oder so. Hihi.

Mein Schreibtisch im Jahr 2015

Und sah er aus, mein Arbeitsplatz im Jahr 2015. Egal, ob du es #workstation oder Home-Office nennst. Simple, damals kam ich wohl noch mit weniger aus. Ein iMac 27″ aus 2013, den ich mir wahrscheinlich aber erst 2014 kaufte. Die passende Magic Mouse und das damals aktuelle Apple Keyboard. Dazu eine G-Technology Drive im klassischen Aluminum-Gehäuse. Ich weiß gar nicht mehr genau, ob darauf mein TimeMaschine-Backup lief, oder es einfach eine Erweiterung meines internen iMac Speicherplatzes war. Bis vor einigen Monaten habe ich die G-Drive auch noch in der Schublade gehabt. Vom iMac verabschiedete ich mich ein paar Jahre später. Seitdem habe ich bisher keinen neuen iMac mehr gehabt.

Mein Schreibtisch im Jahr 2015
Mein Arbeitsplatz im Jahr 2015.

Der Schreibtisch selbst

Als Schreibtisch diente mir damals ein billiger IKEA Tisch. Bestehend aus zwei Böckchen und einer Arbeitsplatte. Alles von Ikea. Damals kam ich scheinbar mit deutlich weniger Platz aus. Irgendwann musste diese Kombination allerdings einem Eiermann mit zwei Metern breite weichen, den ich nur gerade so durch das Treppenhaus in die Wohnung bekam. Seitdem wurden die Schreibtische und Arbeitsplatten kaum kleiner.

Highlight die Cone-Light Pendelleuchte

Größtes Highlight an meinem Arbeitsplatz in 2015 war dann in meinen Augen die Pendelleuchte. Eine Cone-Light aus der Schweiz. Mit einem Lampenschirm aus Glas und LED Technik. Gefertigt in der Schweiz. Ich hatte ein Muster bekommen und ich liebte die Leuchte. Auch wenn sie nicht besonders viel Licht machte und schwer zu reinigen war. Irgendwann schickte ich sie dem kleinen Designbüro in der Schweiz zurück.

Gerahmtes Schreiben

An der Wand in einem schwarzen Holzrahmen hing damals ein Anschreiben von Paul. Paul Ripke. Aus einer Zeit, als er sein aller ersten kleinen Fotobildband selbstverlegt hatte und ein paar Leuten das gute Stück mit persönlichem Anschreiben schickte. Ich war damals unglaublich stolz, dass Paul meinen damaligen Fotografie Blog auf dem Schirm hatte und freute mich wie ein kleines Kind, etwas über das Buch veröffentlichen zu können. Als Erinnerung, Motivation und vielleicht auch in einem kleinen Anflug von Fanboyism rahmte ich das Anschreiben und hing es über meinem damaligen Schreibtisch auf. Ich glaube ich habe es noch immer in einer Belegschublade liegen, aber gerahmt ist es nicht mehr. Man entwickelt sich dann doch irgendwie weiter.


So, das war der erste kleine Einblick in dieser Blogpost Serie über Workstations bzw. Arbeitsplätze und Schreibtische. Wenn Du keinen Beitrag verpassen möchtest, kannst du diesen Blog entweder per RSS, auf BlogLovin oder per Weekly abonnieren. Ganz egal wo, ich freu mich drüber.

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