Im Dezember letzten Jahres habe ich damit begonnen meinen Schreibtisch neu zu gestalten. Dabei umfasst der Schreibtisch im Allgemeinen auch immer meinen digitalen Workflow. Letztes Jahr saß ich noch an einem MacMini, dann bin ich durch die Corona-Pandemie wieder auf ein flexibleres Gerät gewechselt: Ein MacBook Pro 13″. Darauf basiert auch mein aktueller Schreibtisch im Jahr 2021.

Weil sich das Jahr langsam dem Ende neigt und ich inzwischen mit dieser Konfiguration schon einige Monate unterwegs bin, dachte ich gibt’s mal ein Update an der Workstation Front. Und genau das gibt’s heute.

Inhaltsverzeichnis

Monitor von Samsung

Mein Schreibtisch im Jahr 2021 mit Samsung Monitor

Schon am Mac mini musste mein geliebter EIZO mit 27″ weichen. Ich wollte noch mehr Platz. Ich griff zu seinem Samsung Curved mit 34″ Zoll. Das Ding gefällt mir vor allem, weil man ihn mühelos in der Höhe verstellen kann. Die 86,4cm Diagonale sind super und mit HDMI, Display Port und USB Type-C lassen sich gleich mehrere Geräte anschließen. Bisher eine gute Entscheidung. Die Typen-Bezeichnung lautet (LC34H890WGUXEN) allerdings ist das Gerät nicht mehr auf Amazon zu beziehen,. Vermutlich gibt es einen Nachfolger.

Aus Schreibtischleuchte wird Monitorbar von Xiaomi

Zugunsten des Platzes auf dem Schreibtisch, entschied ich mich mal eine Monitor-LED-Bar als Lichtquelle zu nutzen. Die Stammt von Xiaomi und wird via USB-C Betrieben. Hängt also am MacBook Pro. Praktisch finde ich den wireless Bedienbutton, der schlicht auf dem Schreibtisch steht und mit dem drehbaren Dimmer sich die Monitor-Bar ein und ausschalten aber auch dimmen lässt.

Die Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar gibt’s für 39,90 Euro Amazon. Auf Curved-Monitoren hält sie allerdings nicht so gut – kann ich euch aus Erfahrung direkt vorher sagen.

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Die Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar im Einsatz

MacBook Pro 13″

Meinen MacMini habe ich zwar noch, aber neue Arbeitsmaschine ist ein MacBook Pro 13″ aus dem Jahr 2020. Ich brauchte im Laufe der Pandemie einfach etwas mobiles, wo ich ohne Unterbrechung weiterarbeiten kann. Also kaufte ich ein relativ „normal“ ausgestattetes MacBook Pro 13″. Die fehlende Grafikkarte macht sich vor allem bei Lightroom bemerkbar. Ansonsten bin ich happy mit dem kleinen Begleiter.

Herzstück: Brydge Stone Pro Dock-In für Mac

Herzstück des ganzen Setups ist aber nicht das MacBook selbst, auch wenn das vielleicht komisch klingen mag. Herzstück ist die Dock-In-Station von Brydge. Vielleicht kennt ihr die Dock-ins noch unter Hengedocks, allerdings wurden die aufgekauft und in Brydge umbenannt. Ich habe mich für ein Stone Pro Dock entschieden. Das Stück ist mit ca. 280 Euro nicht gerade günstig, aber in meinen Augen die einzige Möglichkeit eine sinnvolle Docking Lösung für ein MacBook zu erreichen. Das Stone Pro wird mit eigenem Stromanschluss versorgt und per USB-C mit dem MacBook verbunden. Display Port, USB-C, USB, Patchkabel-Anschluss und alles weitere können direkt im Stone Pro angeschlossen werden, sodass am Ende nur noch das USB-C Kabel vom Stone Pro mit dem MacBook verbunden wird. Das wollte ich genau so, denn je mehr Kabel am MacBook direkt hängen, desto unnötiger wird die Docking-Station.

➡️ Das Stone Pro von Brydge gibt’s auch auf Amazon.

Das ganze ist unter meinem MacAlley MacBook Stand platziert, sodass es Platz spart und das passt ganz wunderbar. Das MacAlley Stand hatte ich schon einmal gesondert vorgestellt: Der MacBook Stand von MacAlley

Peripherie-Geräte für’s MacBook

Bei der Peripherie für’s MacBook wird’s wieder simple und relativ unaufgeregt. Ich vertraue seit Jahren den eigenen Apple Tastaturen und Mäusen und weiche nie auf die Geräte von Fremdherstellern aus. Mit dem Wechsel auf das MacBook in Space Gray habe ich die Magic Mouse und die Tastatur nachgezogen. Einziger Unterschied bei der Tastatur, ist das Tastatur-Layout. Denn nach dem ich lange die kleinen Tastaturen hatte, die keinen Unterschied zur MacBook Tastatur darstellten, bin ich jetzt wieder auf ein volles Layout mit Ziffernblock gewechselt. Das stellt sich im Alltag immer wieder als praktisch heraus, auch wenn es am MacMini ohne Touch-ID deutlich angenehmer war, als jetzt am MacBook Pro. Ich hoffe es gibt die Tastatur in Space Grau bald auch endlich mit Touch-ID und nicht wie gerade nur die Variante in weiß.

Ein DECT-Telefon von Fritz.Box

Nach Jahren der Abstinenz hat auch ein klassisches Festnetz-Telefon wieder seinen Weg auf meinen Schreibtisch gefunden. Die in meinen Augen einfachste und unkomplizierteste Lösung als AVM Kunde ist dabei der Griff zum DECT-Telefon, was einfach per Tastenkombination mit der Fritz.Box verbunden wird. Größter Grund dafür war, dass ich meine Handynummer aus den digitalen Impressums-Seiten endlich raushaben wollte und weil bei jedem Telekom-Internet-Vertrag mindestes eine Festnetznummer dabei ist, war das für mich die einfachste Lösung. Sitzt mein Gegenüber mit seinem Handy in irgendeinem Kuhkaff, weiche ich sogar hin und wieder noch aufs Festnetz aus. Macht man nichts mit verkehrt, denke ich.

➡️ Fritz DECT Telefone auf Amazon
➡️ Fritz Box Router auf Amazon

Der Schreibtisch selbst

Nach Jahrzehnten der großen Schreibtische, dient mir heute ein kleiner als Grundlage. Den habe ich im Internet bei Faust Linoleum anfertigen lassen und online über den Konfiguration bestellt. Die Arbeitsplatte ist 160×70 groß und liegt auf einem schwarzen Eiermann-Gestell auf. Die Oberfläche ist mit grauem Linoleum beschichtet, was den Schreibtisch äußert angenehm und warm macht. Dadurch lässt er sich auch relativ einfach säubern.

Ein Bürostuhl aus der Gaming-Ecke – Der RECARO EXO

Schon Anfang letzten Jahres musste mein ehemaliger Ergohuman Bürostuhl weichen und wurde gegen einen Stuhl aus der RECARO Gaming-Serie ausgetauscht. Der Recaro EXO. Diese Entscheidung habe ich bisher keinen Tag bereut. Wenn jemand lange auf Stühlen sitzt, dann ja wohl ein Gamer oder eine Gamerin. Zugegeben, der EXO ist mit seinen 800 Euro nicht günstig, aber das war der Bürostuhl vorher auch nicht. Ich bin mega zufrieden und mag das Ding. Ende des letzten Jahres kam noch die Nackenstütze von Recaro dazu, jetzt ist es ein sehr gutes Set und eignet sich hervorragend als Bürostuhl.

➡️ Recaro Exo Stuhl gibt’s auf Amazon für knapp 800 Euro in verschieden Farben.


Wenn du sehen willst, wie mein Schreibtisch noch 2015 ausgesehen hat, findest du hier den Beitrag aus dem Home-Office: Mein Schreibtisch im Jahr 2015

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