Eigentlich kennt man Blurb schon lange, ich für meinen Teil bin immer mal wieder über den Dienstleister gestolpert. Bis zum heutigen Tag, gab es aber nie einen Anlass, wo ich Bilder in Buchform pressen wollte, die nicht in richtigen Auflagen erschienen sind. Das hat sich jetzt geändert. Für ein neues Projekt wollte ich nämlich eine Art „Testdruck“ machen und einmal schauen, wie die Bilder aus der Engadin Produktionsreise eigentlich gedruckt wirken und ob ich die Arbeit an dem Projekt weiterverfolgen soll.

Genau da kam mir Blurb wieder in den Sinn. Einer der vielen Dienstleister im Internet, die digitale Fotos in Buchform bringen. Also dachte ich, es ist genau der richtige Zeitpunkt, Blurb mal auszuprobieren. Ich öffnete meinen Lightroom Katalog mit den Engadin Fotos. Exportierte alle markierten Bilder als 240dpi JPGs und installierte mir die Blurb Software BookWright. Jetzt ist das fertig gedruckt Werk angekommen und ich kann vorweg nehmen: Die Qualität ist erstaunlich gut. So gut, wie ich es niemals erwartet hätte.

Inhaltsverzeichnis

Die Blurb Software BookWright

Anders als vielleicht zu erwarten, hab ich mich auf das Experiment dieses ersten Blurb Tests auf die Blurb Software eingelassen. Blurb bietet mit Book Wright eine eigene Software an, die man zur Gestaltung des Buches nutzen kann. Die Software gibt’s auch für MacOS natürlich und sie macht das, was sie machen soll und sieht aus, wie eine Software, die ein Dienstleister eben auf den Markt wirft, damit seine eigene Leistung noch besser genutzt werden kann. In erster Linie funktioniert Book Wright, die Anwendung hat nichts mit gutem User-Interface, oder einer guten User-Experience zu tun, aber am Ende gibt das Ergebnis der Software recht. Es ist kein Bild reingerutscht, dessen Auflösung nicht gereicht hätte und alle Abstände und Layouts passen. Für mein Test Bildband war das eine ziemlich gute Lösung. Auch, weil Blurb ja durchaus die Möglichkeit bietet, eigene PDFs in den Druck zu schicken, die man mit Adobe InDesign zum Beispiel in vollkommener Freiheit gestaltet hat.

Versand mit Blurb

Jetzt könnte man davon ausgehen, dass so ein Buch in Einzelauflage mit Sicherheit seine Zeit braucht, bis es gedruckt vorliegt. Aber, falsch gedacht. Zwischen Bestellung und Zustellung des Buches liegen gerade einmal 10 Tage, was ich unfassbar schnell finde. Gerade wenn man bedenkt, dass allein zwischen Versandbenachrichtigung und Zustellung 6 Tage liegen. Unfassbar und ziemlich schnell!

Fazit zu meinem ersten Blurb Fotobuch

Wie bereits zu Beginn dieses Blogposts angedeutet, bin ich wirklich wirklich positiv überrascht von der Qualität des Fotobuchs. Natürlich war das mit einem Einkaufspreis von 140 Euro – Rabattcode aus dem Newsletter kein Schnäppchen. Aber ich hätte nie gedacht, dass so ein „On-Demand“ Bestellung in der Qualität bei mir eintrifft. Es fühlt sich hochwertig an, es sieht sehr sehr gut aus und es macht einen stabilen Eindruck.

Und das, obwohl ich die ausgewählten Bilder nicht noch einmal explizit für den Druck vorbereitet habe. Ich habe einfach die markierten Bilder aus meinem Lightroom Katalog noch einmal neu in voller Auflösung und mit 240 DPI ausgerechnet und in Book Wright gezogen. Ich habe weder nochmal einen Blick auf die Kontraste geworfen, oder kritische Bilder nochmal aufgehellt und nachkorrigiert. Umso positiver überrascht mich das Ergebnis. Damit hätte ich nie im Leben gerechnet.

Keine Ahnung, war es so lange gedauert hat, bis ich mich dann mal mit Blurb beschäftigt habe, aber für alle von uns, die mal Fotos in kleiner Auflage drucken wollen oder jemandem mit den eigenen Bildern eine Freude machen wollen, ist so eine Einzelauflage bei Blurb tatsächlich eine echte Option.

Die Preise von Blurb

Nachlagernd möchte ich noch kurz was zu den Preisen sagen. Blurb, macht das wie jeder andere Dienstleister auch, sie werben mit Einstiegspreisen die erst einmal fair klingen und begeben sich dann in eine Art „Up-Selling“ Verkaufsprozess. Sobald es nämlich mehr Seiten werden, besseres Papier, anderer Umschlag etcpp wird das Einzelstück auf einmal ziemlich teuer. Nicht umsonst lag mein Buch am Ende mit knapp 140 Euro im Warenkorb.

Davon sollte man sich meiner Meinung nach nicht abschrecken lassen. Denn es macht ja durchaus Spaß sich ein hochwertiges Druckerzeugnis nach eigenen Vorlieben zusammenzustellen.

Denn, wer aufmerksam auf der Website surft, sich den Newsletter abonniert oder auf Feiertage und Aktionstage wartet, bekommt von Blurb auch mal 50% Rabatt auf einen Produktkauf, was die im Konfigurationsprozess steigenden Produktkosten stark relativiert. Ich würde sogar fast soweit gehen, dass bei dem Überangebot von Rabattcodes bei Blurb, fast niemand zum Vollpreis kauft.

Überlegt also, ob ihr euren Bildband nicht einfach anlegt und dann auf den richtigen Zeitpunkt wartet, um ihn zu bestellen. So müsst ihr bei der Konfiguration keine Kompromisse machen und kommt am Ende trotzdem günstiger weg 🙂


Soweit zu meinen bisherigen Blurb Fotobuch Erfahrungen.Wenn ihr noch Fragen habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen. Ich versuche euch so gut es geht zu helfen, vielleicht hat der ein oder andere von Euch ja sogar noch weitere Empfehlungen und eigene Erfahrungen.

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